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Nachhaltig? Ökologisch? Wissen Sie wo Ihre Bank oder Versicherung Ihr Geld anlegt?

Traditionell werden Geldanlagen meist nach den Aspekten Rendite und Risiko ausgewählt. Über Jahrzehnte investieren klassische Geldanlagen dabei oft in zweifelhafte Bereiche, einfach weil die Renditen locken: Korrupte Staaten oder Unternehmen, die in Verbindung mit Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzung, Waffenhandel und Zerstörung sozialer Strukturen stehen.

Diese Zusammenhänge sind wenig bekannt, zeigen sich jedoch in ihren zerstörenden Auswirkungen in unserer Welt so deutlich wie nie zuvor.

Machen wir uns bewußt: Geld ist ein gewaltiger Hebel! Es lässt sich damit so viel Gutes bewirken. Nachhaltig und fair investieren bedeutet, dass das eigene Geld nicht mehr zerstört sondern künftig dorthin fliesst, wo Gutes für Mensch und Umwelt bewirkt wird. Jeder steht so für die Zukunft ein, die wir alle erleben wollen.

Dabei entwickeln ökologisch und ethisch faire Geldanlagen heute oftmals Renditen, die denen klassischer Investments in nichts nachstehen. Und sie sind als risikoärmer anzusehen, da sie Umwelt- und Reputationsrisiken minimieren, welche immer mehr zur Gefahr für Unternehmen und Investments werden.

Damit Sie die Qualitätsfinanzprodukte erhalten, die Sie für die Gestaltung Ihrer Finanzen erwarten, hat die MehrWert GmbH hohe Ansprüche an ihr Produktmanagement und ihre sorgfältigen Produktanalysen. Die angebotenen Finanzprodukte durchlaufen festgelegte Auswahlprozesse. Neben der ökonomischen Leistung werden ökologische, soziale und ethische Qualitätsmerkmale geprüft. Interne Arbeitskreise ergänzen die Expertise dabei regelmäßig durch externe Gutachten und Bewertungen.

Auswahlprozess nachhaltiger Investmentfonds

In einem 3-Schritt-Filtersystem wählt die MehrWert GmbH aus den in den letzten Jahren als nachhaltig bezeichneten Fonds ihr Fondsuniversum aus. Unsere Richtlinie ist eine klare ethische und ökologische Ausrichtung, die eine Vielzahl von Positivkriterien aufweist. Die Fonds zeichnen sich zudem durch herausragende ökonomische Kennzahlen aus.

1. Stufe: Ethik-Filter – Ausschlusskriterien

Der Ethik-Filter sorgt für einen Auswahlprozess nach ethischen / ökologischen Kriterien. Diese Ausschlusskriterien betreffen soweit möglich folgende Bereiche, Branchen und Unternehmen:

  • Verletzung von Menschenrechten
  • Kinderarbeit
  • Waffenherstellung und –handel
  • Zusammenarbeit mit Diktaturen
  • Suchtmittelindustrie
  • Glücksspiel
  • Atomstromproduzenten
  • kontroverses Umweltverhalten
  • Korruptionsfälle
  • Nahrungsmittelspekulation
  • grüne Gentechnik
  • Tierversuche

2. Stufe: Positive Einschlusskriterien

Fonds, deren Investitionen vorwiegend in folgende Bereiche und Unternehmungen fließen, werden positiv bewertet und erhalten Vorrang:

  • Wasser- und Windenergie
  • Solar- und Photovoltaik Energie
  • Biomasse
  • Schutz natürlicher Ressourcen
  • Energiesparmaßnahmen
  • energieeffiziente Transportsysteme
  • Recycling
  • ökologische Landwirtschaft
  • regionale Produktion / Vermarktung
  • nachhaltige Wirtschaftsweise
  • Herstellung langlebiger Produkte
  • Forschung & Entwicklung
  • Gesundheitswesen
  • umweltfreundliches Bauwesen

3. Stufe: Ökonomische und administrative Werte & Kennzahlen

Ergänzend analysieren wir die ökonomischen Kennzahlen sowie die Rahmenbedingungen der Fonds. Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Das ist unser Beitrag zur ökonomischen Qualitätssicherung. Wir bewerten u. a. folgende Faktoren:

  • Fondsvolumen
  • Fondsmanager
  • Risikoklasse
  • Fondskennzahlen
  • Transparenz / Reporting
  • Zeitpunkt der Fondsgründung
  • Schwankungsbreite 1-3-5 Jahre
  • Rendite 1-3-5 Jahre
  • Beirat (extern) vorhanden
  • Entwicklung im Vergleich zur Benchmark

Auswahlprozess nachhaltiger Unternehmerischer Beteiligungen

Unternehmerische Beteiligungen bieten wir aus den Bereichen der nachhaltigen und grünen Zukunftsmärkte an:

  • Holz
  • Wasserkraft
  • Sonnenenergie
  • Windenergie und Windparks
  • Green Buildings und Bildung

Sie erfüllen spezifische ökonomische Qualitätsmerkmale. Dabei achten wir beispielsweise auf: die Erfahrung des Anbieters in dem jeweiligen Bereich, eine positive langjährige Leistungsbilanz, die internen Kostenstrukturen (Weichkosten etc.) und auf die Gesamtkonzeption. Wir prüfen die Plausibilität. Green Buildings sollten neben ökonomischen Kriterien den höchsten Grad der Nachhaltigkeitszertifizierung (z.B. DGNB Gold) erfüllen.